Álvaro Morata greift sich nach dem Zusammenprall sofort ans Knie. Foto: dpa/Hassan Ammar

Ein Ordner jagt nach dem EM-Halbfinale zwischen Spanien und Frankreich einen Flitzer. Er rutscht aus und trifft den spanischen Stürmer Álvaro Morata am Knie.

Gerade erst war Álvaro Morata mit der spanischen Mannschaft durch ein 2:1 gegen Frankreich ins Finale der Fußball-Europameisterschaft eingezogen, doch so richtig jubeln konnte er auf dem Siegerfoto nicht. Spaniens Kapitän plagten Schmerzen am Knie, die er sich nicht etwa auf dem Platz zugezogen hatte. Ein Sicherheitsmann hatte Morata versehentlich umgegrätscht, als er auf der Jagd nach einem Flitzer ausgerutscht war.

Wohl keine schlimme Verletzung bei Morata

Es wäre die denkbar unglücklichste Art, das EM-Finale am Sonntag (21 Uhr, ARD/MagentaTV) zu verpassen. Eine abschließende Untersuchung steht zwar noch aus, aber zu einem Ausfall des Stürmers wird es glücklicherweise wohl nicht kommen. „Er hat ein wenig Schmerzen wegen des Schlags, den er abbekommen hat. Ich denke aber, dass es nicht so schlimm sein wird“, sagte Mitspieler Rodri nach der Partie. Morata selbst verließ das Münchner Stadion zwar humpelnd, zeigte beim Gehen aber auch den Daumen nach oben.

Es war nicht der erste Flitzer, der im Halbfinale aufs Spielfeld gelangt war. Schon während der Partie war ein Selfie-Jäger zum französischen Kapitän Kylian Mbappé gelangt.

Und es ist auch nicht der erste Vorfall, bei dem ein Ordner mit einem Spieler zusammenprallte. Beim 3:0-Sieg der Portugiesen gegen die Türkei versuchten gleich mehrere Flitzer nacheinander, ein Foto mit Superstar Cristiano Ronaldo zu kriegen. Bei einer der Verfolgungen war einer der Sicherheitsleute in Portugals Stürmer Gonçalo Ramos gerutscht – der 23-Jährige rappelte sich aber schnell wieder auf und konnte normal weiterspielen.