Glenn Agyemang (links) und die SG Untertürkheim wollen gegen Türkspor Stuttgart keine schmerzhaften Erfahrungen machen, sondern den dritten Dreier in Serie einfahren. Foto: /Holger Strehlow

Die SG Un­tertürkheim tritt bei Türkspor an und will durch einen Sieg den Vorsprung auf die kritischen Plätze vergrößern. Spitzenreiter Spvgg Cannstatt sieht Niederlage als Motivationsschub an.

Untertürkheim - Auf einem guten Weg Richtung beruhigende Tabellenregion ist die SG Untertürkheim nach dem zweiten Sieg in Folge. Doch Trainer Theo Fringelis hebt mahnend den Zeigefinger: „Wir dürfen uns nicht ausruhen, auf den Relegationsplatz haben wir nur drei Zähler Vorsprung.“ Dort ist derzeit Türkspor Stuttgart anzutreffen. Und bei Türkspor, das bislang für mehr Schlagzeilen abseits als auf dem Platz gesorgt hat, tritt die SGU am Sonntag, 17. Oktober, 15 Uhr, an. Deshalb spricht Fringelis auch von einem „Sechs-Punkte-Spiel am achten Spieltag“. Beim Team vom Neckarpark steht zwar nicht mehr das komplett qualitativ hochwertige Personal wie zu Saisonbeginn zur Verfügung, aber mittlerweile wieder ein Teil davon, plus einige reaktivierte Könner. Letztere sind vielleicht nicht mehr die Fittesten, verstehen es aber bestens, mit dem Spielgerät umzugehen und es kreisen zu lassen. „Aus diesem Grund dürfen wir ihnen keinen Zentimeter Platz gönnen, müssen aggressiv sein. Ansonsten kann es schnell passieren, dass sie uns alt aussehen lassen.“ Personell muss die SGU auf Robin Wittmann und Vincent Beyer (beide verletzt) verzichten, hinter dem Einsatz von Luis Spayer, der die Woche über krank war, steht noch ein Fragezeichen „Ansonsten stehen mir wohl so viele Spieler aus dem Kader der Ersten zur Verfügung, wie in dieser Runde bislang noch nicht.“ Türkspor indes verfolgt ähnliche Ziele wie die SGU: „Wir wollen gewinnen“, sagt Spielertrainer Nektarios Malamidis, der auf „das Personal der Vorwoche“ zurückgreifen kann – noch. Veränderungen stünden in den nächsten Wochen nämlich an. „Wir versuchen weitere Akteure vom Beginn der Runde wenigstens bis zur Winterpause zum Weitermachen zu überreden“, so Malamidis, darüber hinaus würden sich auch Neuverpflichtungen anbahnen.

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