Fellbach (red) - „Unsere Schulen liegen in Sachen Medienausstattung und Verwendung modernster Unterrichtsmittel ganz weit vorne und die Entwicklung wird rasant weitergehen. So wird der Einsatz von mitgebrachten Endgeräten eine der Herausforderungen der Zukunft sein.“ Davon ist Erster Bürgermeister Günter Geyer überzeugt.

Computer waren früher an Schulen eher selten. Es gab zwar einige spezielle Computerräume, in denen die Bedienung der „Maschinen“ geübt werden konnte, aber im normalen Unterricht war Multimedia meist die Ausnahme. Heute ist das anders, wie Bernd Kauffmann, Leiter des Amts für Bildung, Jugend, Familie und Sport, im Sozialausschusses berichtete.

Anfang der 2000er Jahre begann die Stadt Fellbach damit, für die Ausstattung der Schulen in städtischer Trägerschaft einheitliche Standards festzulegen, die Schulen miteinander zu vernetzen und den Betrieb der Schulnetze sicherzustellen. Ab dem Jahr 2002 erfolgte die zentrale Veranschlagung zusätzlicher Mittel für die Multimediaausstattung. Und man begann, alle Fellbacher Schulen zentral durch eine Fremdfirma betreuen und beraten zu lassen. Für die Multimediaausstattung wurden jährlich 200 000 Euro zur Verfügung gestellt. Betrachtet man beispielsweise den Bereich der Grundschulen, so verfügen heute alle Klassenzimmer über Datenanschlüsse und mindestens zwei Arbeitsplätze, und es gibt in jeder Grundschule einen EDV-Raum mit mindestens 16 Arbeitsplätzen. Künftig soll es verstärkt auch Tablets geben. Derzeit verfügen Fellbachs Schulen über rund 1450 PCs, Notebooks und Tablets für aktuell 5300 Schüler und Lehrer. Rund 250 Drucker sind im Einsatz und es gibt etwa 40 Kilometer Datenleitungen in und zwischen den Schulen. Rund 50 Multimediaräume verfügen über fest eingebautes Präsentationsinventar. Außerdem stehen 70 Medienkoffer und Medienwagen sowie rund 100 Beamer zur Verfügung.

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