Geheimtipp unter Obstliebhabern: Gelbe Mirabellen mit ein paar roten Tupfern direkt vom Ast gepflückt. Foto: dpa//Bub

Mirabellen sind die kleinen, goldenen Schwestern der Zwetschge und für Kenner ein Geheimtipp. Sie sind aromatischer und können vielseitig genutzt werden.

Uhlbach - Zwetschgen kennen und schätzen die meisten VerbraucherInnen. Deren kleine, gelbe Schwestern gelten dagegen eher als Geheimtipp: Mirabellen. Ihre runden, etwa kirschgroßen Früchte beginnen jetzt zu reifen. „Man sollte aber den richtigen Zeitpunkt erwischen. Er ist, wenn die Früchte knackig und noch nicht teigig sind, und dennoch genug Aroma ausgebildet haben“, sagt der Obstbauer Markus Nanz aus Uhlbach. Früchte können so einige Wochen lang noch vom Baum geerntet werden. Ihren Namen tragen die Früchte zurecht: Mirabella aus dem Italienischen übersetzt bedeutet „die Wunderschöne“. Ihre gelb-goldgelben Kugeln leuchten von Weitem durch das Laub. Oftmals verzieren rötlich-violette Punkte ihre Haut. Manchmal hängen auch fast komplett rot-violette Früchtchen an den Ästen. „Eigentlich benötigen sie rote Bäckchen“, sagt Stuttgarts Obstbauberater Andreas Siegele.

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