Quitten sind nicht nur optisch, sondern auch kulinarisch eine Zier. Foto: stock.adobe

Einst äußerst beliebt, ist die Quitte nun eine fast vergessene Frucht. Dabei hat sie viele Vorzüge, einen einzigartigen Geschmack und ist zudem gesund.

Untertürkheim - Wer jetzt durch die Streuobstanlagen geht, dem stechen die großen, goldgelben Früchte sofort wohlwollend ins Auge: Quittenbäume sind für jeden Garten eine Zierde. Olfaktorisch und optisch. Im späten April und Mai verzücken ihre großen, meist zartrosa gefärbten Blüten, im Herbst hängen dann die Äste voller üppiger, fast barock wirkender Früchte. Ein heller Flaum schützt die leuchtend gold-gelbe Haut und verleiht ihnen in manchen Regionen die Bezeichnung „Wollapfel“. Die Früchte duften betörend und werden deswegen auch gerne als angenehmer Duftspender über Winter in die Wohnräume gelegt. Schon in der griechischen und römischen Mythologie werden den „Paradiesfrüchten“ besondere Fähigkeiten zugeschrieben. Im Alten Griechenland galten Quitten als die heilige Frucht der Aphrodite. Sie waren als Glücks- und Liebesbringer bekannt und verhießen Fruchtbarkeit.

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