Erntereif: Annette Nanz aus Uhlbach begutachtet die knackig frischen Williams-Christ-Birnen mit den roten Bäckchen. Foto: Mathias Kuhn

Birnen sind die aromatischen und süßen Verwandten der Äpfel. Dennoch wird die längliche Obstfrucht weniger geschätzt – zu Unrecht.

Uhlbach - Birnen haben so wohlklingende Namen wie „Gute Luise“, „Conference“, „Kaiser Alexander“, „Williams Christ“, „Alexander Lucas“ oder „Gaishirtle“. Das Gute: Sie schmecken auch so vielversprechend wie ihre Namen. Ein Sprichwort lautet zwar, dass man Birnen nicht mit Äpfeln vergleichen soll, aber der Vergleich sei erlaubt: Aufgrund ihres geringeren Säureanteils munden Birnen süßer. Die im Vergleich zu den runden Äpfeln länglichen Früchte sind eine süße und saftige Versuchung. Nach einem Biss in eine reife Birne, fließt dem Genießer nicht nur das Wasser im Mund zusammen. Ihr Fruchtfleisch ist zarter, denn in ihm sind Steinzellen verteilt, während diese im Apfel nur im Kerngehäuse vorkommen. Dennoch greifen deutsche VerbraucherInnen wesentlich öfter zu Äpfeln als zu Birnen. Dabei sind die flaschenförmigen Früchte vielseitiger verwendbar.

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