Die Unterstehhalle auf dem Wangener Friedhof sollte eigentlich noch in diesem Sommer umgebaut werden. Eine ansprechende Glaswand soll die Trauergemeinde vor Wind und Regen schützen. Undichte Stellen im Dach verzögern den Baubeginn. Foto: Mathias Kuhn

Die Unterstehhalle auf dem Wangener Friedhof sollte endlich umgestaltet und verglast werden. Undichte Stellen im Dach stoppten den Baubeginn wieder einmal.

Wangen - Nach einem Jahrzehnte langen Kampf glaubten sich die Wangener Anfang des Jahres am Ziel ihrer Wünsche. Noch im Rahmen einer Bürgerversammlung mit Oberbürgermeister Wolfgang Schuster hatte Wangens Ortschronist Martin Dolde die Sanierung der Unterstehhalle auf dem Wangener Friedhof angemahnt. Schuster versprach Verbesserungen. Bereits 1973, als die Stadt die „Freieinsegnungshalle“ für 100 000 Mark errichten ließ, stand sie in der Kritik. Die Bürger empfanden das schlichte Gebäude als „Bunker“. Seitdem fordern sie Verbesserungen. Das größte Manko: Die bei Aussegnungsfeiern genutzte Unterstehhalle ist an der zum Friedhof gelegenen Seite offen. Besucher sind allen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Bei großen Trauergemeinden passen nicht alle Gäste unters Dach, stehen im Regen. Oft pfeift der Wind durch die Halle und führt zu kalten Füßen. Nicht nur die Witterung sorgt für Frösteln. „Im Innern ist es dunkel, keineswegs feierlich. Im Gegenteil: Die Halle verströmt den Charme einer Bushaltestelle“, gab Bezirksvorsteherin Beate Dietrich die Klagen der WangenerInnen 2020 zu Protokoll.

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