Aktivistin und eine der wichtigen künstlerischen Stimmen Afrikas: Tsitsi Dangarembga Foto: dpa/Mateusz Zaboklicki

Im letzten Jahr ist die Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga in ihrer Heimat Simbabwe inhaftiert worden. Nun erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Stuttgart - Im letzten Jahr wurde in Simbabwe gegen den ökonomischen Niedergang und Korruption demonstriert. Der Zorn der Protestierenden richtete sich gegen Präsident Emmerson Mnangagwa, der 2017 den damaligen Herrscher Robert Mugabe an der Macht abgelöst hatte, seine Versprechen von Reformen und der Respektierung der Menschenrechte aber schuldig blieb. Dutzende Regierungskritiker wurden misshandelt und verhaftet, darunter auch die bekannteste Schriftstellerin des Landes, die 61-jährige Tsitsi Dangarembga. Noch ein Jahr zuvor hatte sie in Berlin den Afrikaschwerpunkt einer Buchmesse kuratiert. Nun wurde sie selbst Opfer von Verhältnissen, die jenen unter dem Langzeitdiktator Mugabe immer mehr gleichen, an denen sie sich in ihrem literarischen und filmischen Schaffen abgearbeitet hatte.

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