Die sieben neuen Infotafeln Foto: Bürgerverein Hofen

Auf der Halbinsel im Max-Eyth-See hat der Bürgerverein die Infotafeln erneuert. Der Bezirksbeirat hat es bezuschusst. Die Tafeln klären über die Situation und die erfolgten Maßnahmen am See auf.

Hofen - Auf der Halbinsel im Max-Eyth-See gab es kürzlich nicht nur viele Diskussionen und Aktionen, als dort die Zäune zum Schutz der Vogelinsel aufgestellt worden sind und die Sichtschutzwand. Zuletzt hatte Renate Kübler vom Umweltamt die Maßnahmen im Bezirksbeirat nochmals erläutert und informiert, dass aus der hölzernden Sichtschutzwand die Plexiglasscheiben entfernt werden sollen. So wird und wurde über die unterschiedlichen Interessenlagen rund um den See gesprochen. Am Osterwochenende waren Respektlotsen im Einsatz, um die Regeln den Besuchern zu erklären.

Wie die Interessenlagen aussehen, darüber informieren auch Tafeln des Bürgervereins Hofen, die den Besuchern des Sees helfen sollen, sich über die Gegebenheiten des Sees zu informieren.

Am Kiosk des Biergartens gibt es sie, die Infotafeln über die Historie und die Besonderheiten des Max-Eyth-Sees, die den Besuchern erklären sollen, wo sie sich befinden, welche Entwicklungsgeschichte dazu geführt hat, was sie hier vorfinden samt Natur- und Vogelschutzgebieten. Diese Infotafeln hat der Bürgerverein Hofen installiert. Sie waren in den letzten Jahren beschmiert und beschädigt worden. Der Bürgerverein hatte den Vandalismus verurteilt. Mit Zuschüssen vom Bezirksbeirat konnten nun kürzlich Vertreter des Bürgervereins Hofen das schöne Frühlingswetter nutzen, um die restlichen Max-Eyth-See-Tafeln auf der Halbinsel am See auszutauschen. Wie die Vorsitzende des Bürgervereines Hofen, Sabine Schick-Kurfeß, berichtete, hat die Erneuerung der Infotafeln auf der Halbinsel gut geklappt. Die Tafel der Christoph-Sonntag-Stiftung wurde vor einiger Zeit bereits überarbeitet und ausgetauscht, da sich das Logo der Christoph-Sonntag-Stiftung geändert hatte.

Da die restlichen Tafeln teilweise massiv zerkratzt und verschmiert waren, hatte der Bürgerverein einen Antrag auf Defizitförderung beim Bezirksbeirat Mühlhausen gestellt und konnte so mit dessen Unterstützung die Produktion der neuen Tafeln sicherstellen. „Auch diese Tafeln wurden in Kopf- und Fußzeile etwas modifiziert, inhaltlich sind sie unverändert geblieben“, so Schick-Kurfeß. Der Austausch der Tafeln erfolgte coronagerecht durch Rolf Müller und Schriftführer Bernd Pommerening.