Nicht jeder will sich ein Leben mit eigenen Kindern vorstellen – das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Foto: Imago/Westend61

Egoistisch, narzisstisch oder karrieregeil – wer als Frau keine eigenen Kinder möchte, wird immer noch häufig kritisiert und abgestempelt. Kinderlosigkeit, ob gewollt oder ungewollt, ist immer noch ein Tabu. Warum eigentlich? [Plus-Archiv]

Stuttgart - Ab Mitte dreißig fängt es an. Die tuschelnden Kommentare von Tanten und Großmüttern bei Familienfeiern, während man mit den Neffen spielt: „Ich versteh das nicht. Sie liebt doch Kinder.“ Irgendwann wird man selbst ein bisschen paranoid und hört auch aus einem wahrscheinlich nett gemeinten Lob („Du bist so eine gute Hausfrau geworden. Das macht mich stolz.“) die Frage heraus: „Wann willst du Kinder kriegen?“ Schlimmer sind nur kinderlose Männer, die beim ersten Date unverblümt mitteilen, kinderlose Frauen sollten weniger Rente erhalten, schließlich hätten sie keinen Beitragszahler in die Welt gesetzt.

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