VfB-Präsident Claus Vogt tröstet Obertürkheims Svenja Merten, die den entscheidenden Elfmeter verschossen hat. Foto: /Holger Strehlow

Fußballerinnen des VfB Obertürkheim verlieren entscheidendes Spiel um den Klassenverbleib in der Regionalliga gegen Wetzlar mit 4:5 nach Elfmeterschießen.

Vor knapp drei Wochen waren sie noch völlig aus dem Häuschen nach dem 2:1-Sieg über den 1. FC Köln und dem damit verbundenen Last-Minute-Klassenerhalt des VfB Stuttgart: Präsident Claus Vogt und der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle. Am vergangenen Samstag war’s nichts mit der großen Freude und Party, überwog die Enttäuschung und die beiden Verantwortlichen des Bundesligisten wurden zu Trostspendern. So nahm Claus Vogt Svenja Merten spontan in den Arm, redete ihr gut zu, nachdem diese den entscheidenden Elfmeter verschossen hatte. Die Konsequenz: Die Frauen des VfB Obertürkheim haben damit gegen den FSV Hessen Wetzlar mit 4:5 verloren, sind aus der Regionalliga abgestiegen. Die Oberen des Stuttgarter Bundesligisten waren unter den 500 Zuschauern an der Hafenbahnstraße, weil die beiden VfBs eine Kooperation eingegangenen sind. Die erste und zweite Mannschaft aus Obertürkheim sowie die U-17-Mädchen werden künftig unter VfB Stuttgart antreten und der Wasenklub startet damit sein Frauen-Fußballprojekt. Dieses hat durch den Abstieg in die Vierklassigkeit einen Dämpfer bekommen und das angestrebte Ziel, innerhalb von fünf Jahren auch in der Frauen-Bundesliga präsent zu sein, um einige Zeit zurückgeworfen.

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