In Südfrankreich will eine Grundschule Schülerinnen und Schüler vor Schießereien von Drogendealern schützen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild

Vor gut zwei Wochen starb ein 15-jähriger Schüler durch Schüsse bei einer mutmaßlichen Abrechnung im Drogenmilieu in Arles. Nun reagiert eine Grundschule - und errichtet eine kugelsichere Mauer.

Arles - Im südfranzösischen Arles lässt die Stadt eine kugelsichere Mauer vor einer Grundschule errichten, um die Schüler vor Schießereien von Drogendealern zu schützen. Die 2,40 Meter hohe Mauer solle den Schulalltag abtrennen von den Drogengeschäften, die sich leider sehr nahe im Umkreis der Schule abspielten, sagte die städtische Beigeordnete Mandy Graillon dem Sender BFMTV. Auslöser für den Bau der Mauer, der bereits begonnen hat, war der Tod eines 15-Jährigen bei einer mutmaßlichen Abrechnung im Drogenmilieu vor gut zwei Wochen. In dem Viertel, in dem sich die Schule befindet, war auf den Jugendlichen aus einem fahrenden Auto heraus geschossen worden.