Frank Nopper will bei seiner Sommertour durch die Stuttgarter Stadtbezirke näher ran an die Leute. Wie gelingt ihm das in Zeiten eines riesigen Haushaltslochs?
Wie eng mitunter die Verhandlungsspielräume des kleinen Mannes mit höheren Mächten sind, erfahren die Zuffenhausener gleich zum Start ihres Spaziergangs mit dem Oberbürgermeister. Auf dem Vorhof der in besseren Zeiten blitzsauber sanierten Zehntscheuer gibt Frank Nopper eine Anekdote zum Besten: Als Bub habe er sich im Lager der Eisenwarenhandlung „Zahn-Nopper“ in Zuffenhausen, gegründet 1816 von seinem Ur-Großvater, etwas dazu verdient. 5 Mark die Stunde gab es dafür. Als er mit Verweis auf jene 6 Mark Stundenlohn, die der Modehändler C&A damals zahlte, eine Gehaltserhöhung von der Tante forderte, sagte die: „Dann gehsch halt zum C und A.“ Verhandlung beendet.
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