11 000 Fluglotsen gelten zwar als systemrelevant, müssen aber ohne Bezahlung arbeiten. Foto: dpa/Zuma Wire/Ringo Chiu

Unter den Bedingungen der Haushaltssperre in den USA tritt der Personalmangel bei den Fluglotsen besonders dramatisch zutage.

„Dass wir derartige Maßnahmen ergreifen müssen, ist mir in meinen 35 Berufsjahren im Flugverkehr noch nicht untergekommen“, stöhnte Bryan Bedford, als er die drastischen Maßnahmen bekannt gab. Er leitet die Federal Aviation Administration (FAA), die Luftfahrtbehörde der USA. Bedford begründete die Einschnitte mit der völligen Überlastung der Fluglotsen durch den Shutdown. 11 000 Fluglotsen und 50 000 Bedienstete von der Transportsicherheitsbehörde TSA fertigen täglich 44 000 Flüge mit drei Millionen Passagieren ab. Sie gelten als systemrelevant und müssen Dienst tun, obwohl sie infolge der Haushaltssperre dafür kein Gehalt beziehen.

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