Die typischen Systembauten mit ihren gelben und orangenen Balkonen wie im Gehrenwald in Untertürkheim sind derzeit wieder sehr gut ausgelastet. Über das weitere Vorgehen wird zwischen Stadt und Regierungspräsidium verhandelt. Foto: /Elke Hauptmann

Die Zahl der Asylsuchenden in Stuttgart steigt wieder. Die Genehmigungen für die Gemeinschaftsunterkünfte laufe spätestens 2026 ab. Über das weitere Vorgehen wird zwischen Stadt und Regierungspräsidium verhandelt.

Untertürkheim - Pünktlich in der Nacht auf 1. Februar wurden die Container in der Richard-Schmid-Straße in Heumaden in unmittelbarer Nähe zum Geschwister-Scholl-Gymnasium abgebaut. Per Tieflaster wurden die einzelnen Bauteile abtransportiert. Denn „die befristete Baugenehmigung, die während der Flüchtlingskrise 2015/2016 erteilt wurde, lief zum Februar 2022 ab“, erklärt Stadtsprecher Oliver Hillinger. Bis zu 72 Asylsuchende waren in dem Containerdorf untergebracht. Aufgrund des Bedarfs wurde die Genehmigung bereits einmal um drei weitere Jahre verlängert. Dies war nun aus rechtlichen Gründen für die Notlösung nicht mehr möglich. Die Bewohner wurden auf andere Einrichtungen in Stuttgart verteilt. „Dabei wurde besonders darauf geachtet, dass möglichst viele Menschen im gleichen oder den angrenzenden Stadtbezirken untergebracht wurden, um sie nicht aus dem gewohnten Umlauf zu reißen, aber auch die Anbindung von Kindern und Jugendlichen an Kindertagesstätte und Schule aufrecht zu erhalten“, betont Hillinger.

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