Pflege verdient Wertschätzung – der Weg dahin ist hochumstritten. Foto: dpa/Tom Weller

Weil die kirchlichen Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie nicht mitziehen, ist der Flächentarifvertrag für die Altenpflege vorerst gescheitert. Die Nachwirkungen gehen deutlich über die Pflegebranche hinaus, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Dies sollte auch der Letzte begriffen haben: Die Altenpflegekräfte verdienen nicht nur verbale Wertschätzung, sondern auch eine höhere Bezahlung, die nicht zu Altersarmut führt. Nur wenn diese Erkenntnis allgemein anerkannt und umgesetzt wird, kann die Branche auf eine ausreichende Zahl von Fachkräften hoffen. Der Weg zu anständigen Einkommen ist jedoch hochkomplex. Die politische Schlacht scheint vorerst entschieden: Einen einheitlichen Flächentarifvertrag für die Branche wird es nicht geben.

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