Leinfelden-Echterdingen stehen finanziell schwierige Zeiten ins Haus. „Weniger Gewerbesteuereinnahmen, kaum Schlüsselzuweisungen und stark steigende Umlagen, führen zu dem Ergebnis, dass wir jetzt präsentieren müssen“, stellt Oberbürgermeister Otto Ruppaner fest.
Oberbürgermeister Otto Ruppaner hat bei der Einbringung des Haushaltsplanes für die kommenden beiden Jahre die Lage als „äußerst herausfordernd“ beschrieben. „2025 rechnen wir mit einem Verlust von 26,2 Millionen Euro im Ergebnishaushalt“, stellte er klar. „Gefolgt von einem Defizit von 26,5 Millionen Euro in 2026.“ Auch in der mittelfristigen Finanzplanung sehe die Finanzverwaltung keine wesentlichen Verbesserungen. „Weniger Gewerbesteuereinnahmen, kaum Schlüsselzuweisungen und stark steigende Umlagen führen zu dem Ergebnis, dass wir jetzt präsentieren müssen“, hatte Ruppaner zuvor unserer Zeitung erklärt. Das Investitionsprogramm, was sich die Stadt vorgenommen hat, soll mit Krediten finanziert werden. Die größten Posten sind der Neubau des Leinfelder Hallenbades, die Sanierung von Schulen, der Ausbau der Kinderbetreuung, die Erweiterung von Schulen, sowie der städtische Wohnungsbau. „Die angemessene Versorgung mit Wohnraum ist eine der größten sozialen Fragen unserer Zeit“, sagt der Oberbürgermeister.
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