Chuan Wang, Patrick Kabongo, Aurora Faggioli und Serena Farnocchia in „Ermione“ (von links) Foto: Rossini in Wildbad / /atrick Pfeiffer

Beim Festival Rossini in Bad Wildbad stehen seit jeher exzellente Sänger auf der Bühne. So umwerfend gut wie bei der kaum je gespielten Oper „Ermione“ waren sie aber selten.

Die Ouvertüre ist zugleich musikalisches Experiment und pazifistisches Manifest. Das Orchester spielt Rossini am vergangenen Samstag, so wie er dem Klischee nach klingen muss: quirlig, motorisch, temperamentvoll. Dazu aber kommt der Chor, und was er tut, ist unerhört. Er trauert, beklagt die Leiden des Krieges, seine Einwürfe stören und trüben den turbulenten Klangfluss, und das mag einer der Gründe gewesen sein, warum Gioachino Rossinis Oper „Ermione“ von 1819 eine seiner vergessensten ist. Sie ist sperrig, dazu für Sänger wie Orchester hochvirtuos.

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