Die Schauspielerin Emma Bading ist für ihre Rolle in dem ARD-Film „Play“ nominiert. Foto: dpa/Gerald Matzka

Mit zwei Gewinnchancen geht Deutschland dieses Jahr in die Verleihung der International Emmys. Die Schauspielerin Emma Bading und die historische Krankenhausserie „Charité“ haben Chancen auf den amerikanischen Fernsehpreis.

New York - Mit zwei Nominierungen geht Deutschland am Montag (ab 17.00 Uhr MEZ) in die diesjährige Verleihung der International Emmys. Die 1998 in Monheim am Rhein geborene Emma Bading ist für ihre Rolle in dem ARD-Film „Play“ in der Kategorie „beste Leistung einer Schauspielerin“ nominiert. Außerdem ist die zweite Staffel der historischen ARD-Krankenhaus-Serie „Charité“ als beste Drama-Serie nominiert.

Wegen der Coronavirus-Pandemie findet die Preisgala für nicht-amerikanische Produktionen diesmal online statt. Moderiert wird sie vom US-Schauspieler Richard Kind, die in Mainz geborene Schauspielerin Caroline Peters gehört zu den Laudatoren.

2019 ging Deutschland leer aus

Die International Emmys, die zwar nicht den Glanz der in Los Angeles verliehenen US-Preise haben, aber trotzdem als sehr begehrt gelten, werden in elf Kategorien vergeben. Im vergangenen Jahr war Deutschland leer ausgegangen, nachdem sowohl die nominierte ZDF-Reihe „Bad Banks“ als auch der Krefelder Schauspieler Jannis Niewöhner der Konkurrenz den Vortritt lassen mussten.

  
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