Viele lassen sich bei der Kaufentscheidung von Produktbewertungen beeinflussen. Foto: dpa/Karl-Josef Hildenbrand

Ob Produktrezensionen auf Amazon & Co glaubhaft sind, lässt sich nur schwer ermitteln, wie eine Studie von Stiftung Warentest zeigt. Denn einige Agenturen sind darauf spezialisiert, Bewertungen von Produkttestern im großen Stil einzukaufen.

Berlin - Immer mehr Menschen verlassen sich auf Kundenrezensionen im Internet. Was könnte auch authentischer sein als die unabhängige Meinung von Konsumenten, die selbst praktische Erfahrungen mit den betreffenden Produkten und Dienstleistungen gemacht haben? Leider ist es ein offenes Geheimnis, dass viele dieser Bewertungen alles andere als authentisch sind. Falsche Bewertungen sogar sind zu einem lukrativen Geschäft geworden. Die Stiftung Warentest (test 7/2020) wollte es ganz genau wissen und registrierte mehrere Mitarbeiter bei einschlägigen Agenturen als Produkttester. In einem zweiten Schritt bestellten die Tester selbst gefakte Rezensionen für einen eigens ins Netz gestellten Webshop. Das Ergebnis: Professionell erstellte Fake-Bewertungen gehören längst zum Alltag und können praktisch hinter jeder Rezension lauern.

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