EZB-Chefin Christine Lagarde sorgt dafür, dass der Geldfluss nicht versiegt. Foto: dpa/Boris Roessler

Die Europäische Zentralbank weitet die Anleihekäufe wieder aus. Das lässt vielleicht Vertrauen in die Gemeinschaftswährung steigen. Doch der steigende Eurokurs könnte Exporte erschweren, meint Klaus Dieter Oehler.

Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat geliefert – wieder einmal. Spätestens seit der Finanzkrise von 2008/2009 sind die Währungshüter so etwas wie eine Feuerwehr geworden. Manche Akteure an den Finanzmärkten, aber auch in Politik und Wirtschaft, scheinen inzwischen zu glauben, dass die EZB mit ihren Möglichkeiten beinahe alle Probleme lösen könnte. Natürlich hat die Europäische Zentralbank, wie auch ihre Pendants in den USA, Großbritannien und sonst wo auf der Welt, viele Möglichkeiten. Sie kann dafür sorgen, dass zumindest der Geldfluss nicht versiegt, dass Banken und auch Anleger ausreichend Mittel zur Verfügung haben. Das haben die Frankfurter Währungshüter in den vergangenen Jahren bestens erledigt und sie bleiben auf diesem Kurs.

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