Mario Gomez in der Videoschalte mit rund 200 Jugendspielern, -Trainern und Betreuern der SG Sonnenhof Großaspach. Foto: SG Sonnenhof Großaspach/privat

Mario Gomez hat sich erstmals nach seinem Karriereende zu Wort gemeldet. Allerdings nicht ganz so, wie man vielleicht erwartet hatte.

Stuttgart - Ruhig ist es geworden um Mario Gomez. Interviewfragen wurden zuletzt alle mit dem Verweis abgelehnt, der 35-jährige ehemalige Stürmer des VfB Stuttgart wolle sich ganz auf die Geburt seines Nachwuchses konzentrieren. Gemeinsam mit seiner Frau erwartet Gomez Zwillinge. In den sozialen Netzwerken war der frühere Nationalspieler auch nie der aktivste, seine raren Posts der letzten Jahre kann man fast an einer Hand abzählen.

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Aber wie man eine Videoschalte „bombt“, um im Internet-Jargon zu bleiben, das weiß Gomez offenbar ganz gut. Jedenfalls staunten die rund 200 Jugendspieler, Trainer und Betreuer der SG Sonnenhof Großaspach am vergangenen Freitagabend nicht schlecht, als Gomez plötzlich in die Videoschalte platzte – und dann eine gute Stunde lang Fragen beantwortete. Gomez berichtete aus seiner Jugend- und Aktivenzeit und gab zudem Tipps für den Fußballalltag.

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„Da die Jugendspieler und Talente gerade nicht auf dem Sportgelände trainieren dürfen, ist die Zeit für sie sicherlich keine leichte. Deshalb habe ich mir sehr gerne die Zeit für die Jungs genommen und hoffe, dass ich hier kurz vor dem ersten Advent eine kleine Freude bereiten konnte“, lässt sich der Angreifer in einer Mitteilung des Clubs zitieren. Patrick Eickelmann, das Vorstandsmitglied Talentförderung bei der SG Sonnenhof Großaspach, hofft nun, dass die Jugendspieler „hierauseine große Motivation ziehen werden.“

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