Eva Menasse fühlt sich von deutschen Neonazis mehr bedroht als von indonesischen Künstlern. Foto: imago/Gerhard Leber/Gerhard Leber

Die Schriftstellerin Eva Menasse hält die gegenwärtig tobende Antisemitismus-Debatte für typisch deutsch. Was das bedeutet, wie es beim PEN Berlin weitergeht und warum wir unbedingt Mechtilde Lichnowsky lesen sollten, erklärt sie im Gespräch.

Eigentlich würde sie trotz der hohen Temperaturen am liebsten in ihrem Ferienhaus in Brandenburg sitzen und Bücher schreiben. Einmischen will sich Eva Menasse nur, wenn sie das Gefühl hat, dass irgendetwas total falsch läuft. Und das ist in diesen Tagen so einiges.

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