Das Studio-Theater von Christof Küster (Foto) setzt sich mit dem Werk des Preisträgers Wajdi Mouawad auseinander und zeigt „Im Herzen tickt eine Bombe“. Foto: Lichtgut/Oliver Willikonsky

Auch wenn Corona die Festzeremonie im Stuttgarter Schauspielhaus verhindert: Am Wochenende erden die Off-Theater der Stadt den Europäischen Dramatikerpreis, der mit einer Dotierung von 100 000 Euro eine enorme Flughöhe hat.

Stuttgart - Daran kann auch Corona nichts ändern: Neuerdings hat Stuttgart einen Preis mit Wumms. Ausgestattet mit 100 000 Euro ist der im Juli ins Leben gerufene European Drama Award weltweit die höchstdotierte Auszeichnung eigens für Theaterautoren. 75 000 Euro für den Hauptpreis kommen vom Land und gehen an den in Paris lebenden Wajdi Mouawad, die 25 000 Euro für den Nachwuchspreis schießt das Heidelberger Bildungsunternehmen SRH Holding zu und prämiert damit die in London geborene Jasmine Lee-Jones. Was die Pandemie aber kann: Zeitpläne über den Haufen werfen. Wegen steigender Fallzahlen in Paris, London und Resteuropa hat das Stuttgarter Schauspiel die für kommenden Sonntag geplante Preisverleihung, zu der viele internationale Gäste anreisen sollten, auf die zweite Spielzeithälfte verschoben.

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