Was ist die Richtung? Außenministerin Annalena Baerbock beim Treffen mit den EU-Kollegen zwischen Augusto Santos Silva (Portugal, links) und Anze Logar (Slowenien). Foto: dpa/Virginia Mayo

Annalena Baerbocks erstes EU-Ministertreffen offenbart: Auch die neue Regierung backt in Europa kleine Brötchen, kommentiert Chefredakteur Christoph Reisinger.

Stuttgart. - Schwungvoll schwadroniert der Ampelkoalitionsvertrag von einem verfassungsgebenden Konvent der EU, gar von einem „föderalen europäischen Bundesstaat“. Auffällig oft hat sich die grüne Neu-Außenministerin Annalena Baerbock in ihren ersten Verlautbarungen auf diesen Vertrag bezogen. Umso weiter muss ihr erstes EU-Außenministertreffen ihr die Augen dafür geöffnet haben: Außer der Bundesregierung fühlt sich niemand daran gebunden. Der Anspruch passt nicht zur Wirklichkeit.

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