Mit einem Scherbenhaufen aus Weinflaschen demonstrieren Landwirte und Umweltschützer in Koblenz gegen die EU-Agrarpolitik. Foto: dpa/Thomas Frey

Es ist noch ein weiter Weg, bis sich die EU-Länder auf ihre Position für die nächste EU-Agrarreform geeinigt haben werden. Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will ein EU-weites Tierwohl-Kennzeichen durchsetzen.

Koblenz - Wenn sich die EU-Landwirtschaftsminister alle sechs Monate zum informellen Agrarrat treffen, dann geht es immer auf den Acker. Und für die Winzertochter Julia Klöckner (CDU) war selbstverständlich, dass sie „ihren Agrarrat“ im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft in die weinreiche Heimat Rheinland-Pfalz verlegt. In den Winninger Uhlen, wo der Moselriesling seit Jahrhunderten in Steillagen wächst, führt die deutsche Landwirtschaftsministerin ihren Kollegen Innovationen vor. Da surrt eine Drohne anderthalb Meter über den Weinstöcken und demonstriert, wie mit neuster Technologie zielgenau gegen Mehltau gespritzt und so das Verwehen der Pflanzenschutzmittel drastisch gesenkt werden kann. Auch eine vollautomatische Erntemaschine „Made an der Mosel“, die vorsichtig und genau die Reben pflückt und von der weltweit 20 im Einsatz sind, wird vorgeführt.

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