Viele Bewohner von Altenpflegeheimen brauchen Unterstützung beim Essen – doch nicht immer bleibt hierfür die Zeit. Foto: dpa/Bernd Wüstneck

Mangelernährung ist bei vielen Pflegebedürftigen ein großes Problem. Experten erklären, warum es in Sachen Esskultur ein Umdenken braucht.

Helga Weigand (Name geändert) macht sich Sorgen. Ihre Mutter, älter als ein Jahrhundert, die in einem Pflegeheim lebt, verliert immer mehr an Gewicht. Das findet Helga Weigand bedenklich, wie sie sagt. An mangelndem Lebenswillen läge es nicht, ist sie überzeugt: „Meine Mutter hat zu mir gesagt, dass sie am Leben bleiben möchte.“ Das Problem sei die fehlende Esskultur in der Pflegeeinrichtung: Man gehe dort nicht genügend auf die Bedürfnisse der Hochbetagten ein – sei es aus Zeitmangel oder Unvermögen. „Läuft es unter ,Verhungern lassen’, wenn in den Heimen die Zeit fehlt oder vergessen wird, die Bewohner mit ausreichenden Mahlzeiten zu versorgen?“, fragt Weigand.

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