Umringt von Schutz suchenden Demonstranten erwidert ein bosnischer Soldat 1992 in Sarajevo das Feuer eines serbischen Heckenschützen. Foto: picture alliance / epa/epa/dpa/epa

Vor 30 Jahren begann der Krieg in Bosnien-Herzegowina, weil serbische Nationalisten keinen gemeinsamen Staat haben, sondern Großserbien schaffen wollten. Noch heute geht ein Riss durch die Gesellschaft.

Kürzlich hat sich Boris M., ein Serbe aus Banja Luka, der schon lange in Sarajevo lebt, geärgert. Bei einem Ausflug zu den Bergen in dem Landesteil Republika Srpska hat er die Leute reden gehört, sie sagten, dass die Republika Srpska sich doch abspalten solle und die bosnischen Serben und Serbinnen ihren eigenen Staat haben sollten. „Hier in Bosnien leben wir zusammen. Wenn du das nicht willst, dann musst du nach Serbien gehen!“, meinte Boris dazu.

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