Nico Wenger überzeugte im Einzel Foto: /Wolfgang Arnold (z)

Der Tischtennis-Regionalliga-Spitzenreiter DJK Sportbund Stuttgart gewinnt beim FSV Mainz 05 II nach einer beeindruckenden Leistung mit 9:1.

Mainz - Die Serie hält: Mit einem deutlichen 9:1-Sieg des Tabellenführers DJK Sportbund Stuttgart beim „Angstgegner“ FSV Mainz 05 II wurde Platz eins in der Tischtennis-Regionalliga Südwest gefestigt. In der Vorrunde musste das Team aus dem Stuttgarter Osten beim 8:8 seinen einzigen Punktverlust in dieser Spielzeit hinnehmen. Die Mainzer Gastgeber traten ohne ihre Nummer eins, Luka Mladenovic, an und konnten nur in den Doppeln Paroli bieten. Der Sportbund baute sein Punktekonto auf 23:1 aus.

Sportbunds Betreuer Thomas Walter kommentierte nach Spielende: „Am Anfang sah es nach einem ganz engen Spiel aus. Dann steigerte sich unsere Mannschaft und zeigte das starke Niveau fast der gesamten Saison.“ Und tatsächlich sahen die gerade einmal acht Zuschauer, dass die Stuttgarter Gäste lediglich in den drei Doppeln große Schwierigkeiten hatten. Marius Henninger/Nico Wenger unterlagen chancenlos in drei Sätzen gegen Li Bing/El-Hakem. Mu Hao/Dauud Cheaib setzten sich in vier knappen Sätzen gegen die starken Both/Klute durch. Besonders das Doppel 3 mit Sven Happek und Alexander Frank musste gegen Schug/Hollender nach einem 0:5 im Entscheidungssatz schwer kämpfen, um das Match noch mit 11:9 zu drehen.

In den sieben Einzeln hatte lediglich Dauud Cheaib gegen den Ägypter El-Hakem lange Schwierigkeiten, als er beim Stand von 1:1 nach Sätzen und 9:9 im 3. Satz einen Kantenball aus der Ballonabwehr produzierte und dann in vier Sätzen die Oberhand behielt. Die anderen sechs Einzel waren eine klare Sache. Besonders Nico Wenger überzeugte mit einem Viersatzsieg gegen den starken Schug mit starker Leistung. Erstaunlich auch die Tatsache, dass Mainz´ Nummer eins, Li Bing, in sechs überdeutlichen Sätzen gegen Hao Mu und Dauud Cheaib nur 28 Zähler gewinnen konnte. Auch Marius Henninger und Alexander Frank überzeugten mit souveränen Leistungen. Ein weiteres Kuriosum: Bei Mainz kassierten gleich zwei Spieler eine Gelb-Rote Karte und damit Punktabzüge. Sowohl El-Hakem als auch Hollender war nach ihren Banden-Würfen nicht bewusst, dass es im Ermessen des Schiedsrichters liegt, nicht erst Gelb (und damit ohne Folge) zeigen zu müssen, sondern in schweren Fällen auch gleich Gelb-Rot ziehen zu können (mit Punktabzug). Nach zweieinhalb Stunden konnten die Stuttgarter mit großer Zufriedenheit die Heimreise antreten.

Der Sportbund befindet sich jetzt mit 23:1-Punkten weiter mit fünf Zählern Vorsprung und klar bestem Spielverhältnis an der Tabellenspitze. In den folgenden drei schweren Spielen sollte dieser Vorsprung verteidigt werden, dann rückt der Meistertitel näher. Das nächste Spiel findet am 15. Februar, 18 Uhr beim Tabellenvierten Kuppingen statt.

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