Zehn Monate nach der Festnahme des Erdogan-Rivalen Ekrem Imamoglu dauern die Proteste an. Wie Teilnehmer einer Kundgebung in Istanbul auf die Lage blicken.
„Willkommen zur 81. Kundgebung zur Verteidigung des Volkswillens“, ruft ein Redner auf dem Barbaros-Platz in Besiktas, einem Bezirk von Istanbul am europäischen Ufer des Bosporus. Die roten Fahnen der Oppositionspartei CHP wehen über dem Platz, der mit Polizeigittern abgesperrt ist. Rund dreitausend Menschen haben sich bei anbrechender Dunkelheit hier versammelt, um für ihren inhaftierten Oberbürgermeister Ekrem Imamoglu zu demonstrieren.
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