Nach den letzten Spielen der Fußball-EM zieht Innenminister Thomas Strobl nun eine positive Bilanz. Foto: dpa/Uwe Anspach

„Hoch zufrieden“ ist Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl nach eigener Aussage mit der Stimmung während der EM. Fußballfans im Land seien friedlich geblieben – mit ein paar Ausnahmen.

Stuttgart - Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU) hat eine positive Bilanz zu den Polizeieinsätzen rund um Fanfeiern und Autokorsos im Zusammenhang mit der am Sonntag zu Ende gegangenen Fußball-Europameisterschaft gezogen. Es sei im Vorfeld des Turniers fraglich gewesen, „wie sich die üblichen Jubelfeiern und Autokorsos unter diesen Bedingungen entwickeln werden“, sagte der 61-Jährige in einer Pressemitteilung des Ministeriums vom Dienstag. „Nun können wir hoch zufrieden auf eine überwiegend friedliche Stimmung unter den Feiernden zurückblicken.“

Rund 50 000 Feiernde während der EM im Land

Insgesamt hätten während der EM landesweit rund 50 000 Menschen an spontanen Autokorsos und Jubelfeiern teilgenommen. Die größten Feierlichkeiten hätten in Mannheim, Heilbronn und Freiburg stattgefunden. Insgesamt 60 Strafanzeigen und sieben Ingewahrsamnahmen habe es gegeben.

„Leider zeigte sich eine kleine Anzahl von Feiernden wenig zugänglich für die Maßnahmen der Polizei. Hierfür fehlt mir jegliches Verständnis - gerade jetzt, wo der kollektive Zusammenhalt so wichtig ist“, sagte Strobl. Erfreulich sei hingegen die geringe Anzahl an Verkehrsunfällen im Zusammenhang mit den Siegesfeiern gewesen, hieß es in der Mitteilung. Landesweit sei nur eine Person leicht verletzt worden.

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