Ola Källenius wollte Mercedes schnellstmöglich auf das E-Auto umstellen. Nun passt er das Tempo an die Marktentwicklung an. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Der Konzern macht Platz fürs E-Auto und folgt damit auch der Politik. Doch eine Antriebswende gegen die Kunden kann es nicht geben, meint Klaus Köster.

Ein solches Ereignis ist Balsam für die Seelen gebeutelter Amtsträger. Es kann daher kaum überraschen, dass selbst Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck dabei sein wird, wenn Mercedes am Montag seinen E-Campus in Stuttgart-Untertürkheim eröffnet. Im Herzen des traditionsreichen Stammwerks, wo Mercedes jahrzehntelang Pleuel, Kurbel- und Nockenwellen produzierte, wird nun Platz geschaffen für die E-Mobilität. Verbrenner raus, E-Auto rein: Könnte ein Unternehmen augenfälliger seine eigene Wende in Szene setzen?

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