Flixtrain hat den bisherigen Partner Leo Express verloren. Foto: dpa/Daniel Reinhardt

Flixtrain trennt sich von seinem bisherigen Partner auf der Strecke Stuttgart-Berlin. Der erhebt nun heftige Vorwürfe. Es ist nicht das erste Mal, dass die private Fernbahnkonkurrenz zu kämpfen hat.

Stuttgart - Der grüne Flixtrain, der in Konkurrenz zur Fernverkehrssparte der Deutschen Bahn die Strecke zwischen Stuttgart und Berlin bedient hat, steht coronabedingt weiterhin still. Ob das Alternativangebot überhaupt wieder ins Rollen kommt, ist seit kurzem mehr denn je unklar. Flixmobility, das Unternehmen hinter den grünen Fernbussen und -zügen, hat sich von seinem Kooperationspartner Leo Express getrennt. Bei dem tschechischen Eisenbahnunternehmen ist man auf die ehemaligen Partner nicht besonders gut zu sprechen. „Nach Drängen von Leo Express zur Wiederaufnahme auf der Strecke Berlin – Stuttgart, wurde der Vertrag von Flixtrain rechtswidrig gekündigt“, erklärt Emil Sedlarík, Sprecher von Leo Express, gegenüber unserer Zeitung. Und er legt nach: „Offensichtlich konnte oder wollte Flixtrain seinen vertraglichen Pflichten sowie Zahlungen für erbrachte Dienstleistungen während der Stillstandszeit nicht nachkommen.“ Das Bedauern über die „Entscheidung von Flixtrain verbinden die Tschechen mit einer Kampfansage. „Leo Express plant weiterhin im deutschen Markt für Personenzugverkehre zu expandieren.“ Flixtrain hat auf eine Anfrage nicht reagiert.

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