Eine Gruppe junger Frauen läuft am ersten Tag des 81. Stuttgarter Frühlingsfestes über den Cannstatter Wasen. Foto: dpa - dpa

Einen Monat vor dem Fassanstich auf dem Cannstatter Wasen befindet sich der Aufbau bereits in der heißen Phase. 200 bis 300 Menschen sind täglich am Werkeln.

Stuttgart (dpa/lsw)Einen Monat vorm Anstich auf dem Cannstatter Wasen sind die sieben großen Festzelte größtenteils schon hochgezogen. «Noch ist aber viel zu tun, jetzt kommen Fassade und Innenleben», hieß es am Dienstag vom Veranstalter. 200 bis 300 Menschen sind an dem Aufbau beteiligt, der nach Angaben der Veranstalter am 11. Juli begonnen hatte. Am 27. September wird aus der riesigen Baustelle in Stuttgart dann eines der größten Volksfeste Deutschlands. Bevor dort die erste Maß oder das erste Göckele verkauft wird, investiert ein Festwirt rund 400 000 bis 500 000 Euro in den Aufbau.

Wenn das 174. Cannstatter Volksfest am 13. Oktober dann wieder seine Tore schließt, wandern die Bauteile zurück in Lagerhallen und Container. Allein die Fassade und das Innenleben eines Zeltes - ohne Plane und Gerüst - füllen mehr als 70 Container.

Das Wahrzeichen des Volksfestes, die 26 Meter hohe und drei Tonnen schwere Fruchtsäule, steht schon seit Anfang August in der Mitte des Festgeländes. Auch die Almhütte und einige Imbisse sind schon auf dem 35 Hektar großen Gelände aufgebaut. Noch fehlen aber die Fahrgeschäfte. Auch Eingangstor, Sichtschutz und Zäune müssen noch aufgestellt werden.

Rund 320 Schausteller, Festwirte und Marktkaufleute erwarten die Besucher. Das erste Fass Volksfestbier wird Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann (CDU) in Grandls Hofbräu Zelt (15 Uhr) anstechen.

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