Radler vor der Bismarck-Linde. Von hier bietet sich ein prächtiger Rundumblick. Quelle: Unbekannt

Wandern oder Radfahren zwischen den drei Kaiserbergen Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen im Norden sowie dem Albtrauf im Süden – eine dreistündige Tour zu Fuß rund um Hattenhofen.

Bezgenriet/HattenhofenIm Voralbgebiet, also mittendrin zwischen den drei Kaiserbergen Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen im Norden sowie dem Albtrauf im Süden, auf circa 400 Metern Höhe, hat man wunderschöne Ausblicke – genau das also, was eine schöne Wanderung ausmacht. Hier wird eine dreistündige Tour rund um Hattenhofen (Kreis Göppingen) beschrieben, die auch als kurze Radstrecke gut taugt.

Wir starten bei den Gartenfreunden im südlichen Göppinger Teilort Bezgenriet (auf der Straße nach Hattenhofen, kurz nach dem Ortsschild, noch vor dem Wald links abbiegen), wo wir am Waldrand parken. Auf einem asphaltierten Feldweg geht es die ersten 300 Meter am Waldrand entlang, Richtung Westen. Fast permanent hat man auf dieser Tour einen Blick auf den circa drei Kilometer entfernten Albtrauf. Nach circa zehn Minuten geht links ein asphaltierter Wanderweg ab, wir aber bleiben gerade aus, der Radwege-Markierung folgend, und erreichen wenig später eine Anhöhe (Hummelberg), von der man einen ersten Blick auf Hattenhofen und – rechts davon – auf Albershausen hat. Jetzt geht es leicht abwärts auf den Hattenhofener Teilort Reustadt zu, den wir nach circa 20 Minuten seit dem Start erreichen. Wenig später kommen wir zur Hauptstraße beim Sauerbrunnen (Bushaltestelle), überqueren diese und wandern sofort rechts in die Sparwieser Straße.

Am Uhlandhof vorbei

Beim Schild „Wertstoffhof“ wieder rechts, am Wertstoffhof und dem Regenrückhaltebecken vorbei und nach circa 300 Metern auf der Holzbrücke über den Butzbach. Wir folgen dem Bach in Richtung Uhingen-Sparwiesen. Aber bevor der Weg stark nach Sparwiesen ansteigt, biegen wir links ab. Wir folgen dem Fahrweg am Greiner- und Berghof vorbei bis zur T-Kreuzung, wo wir rechts zum Aussichtspunkt bei der Bismarck-Linde („Lindele“ genannt) wandern, die zusammen mit der daneben stehenden Eiche ein beeindruckendes Naturdenkmal bilden.

Hier hat man einen prächtigen Rundumblick. Im Norden auf den Schurwald bis Schorndorf-Oberberken und Börtlingen, im Süden sieht man bis zum Albtrauf bei Neuffen. Vom „Lindele“ aus folgen wir dem Weg weiter bergab und dann links über die Straße von Hattenhofen nach Albershausen bis zum Waldrand, dem wir nach links, durch den Riedenhof folgen. Nach dem Riedenhof und vor dem Roßwanghof biegen wir rechts in Richtung Sportgelände ab. Nachdem wir die Straße Hattenhofen-Schlierbach (K 1419) und den Sportplatz passiert haben, biegen wir rechts aufs freie Feld ab.

Dem Betonweg folgen wir bis zur Waldkante am Oberholz, wo wir dann nach links abbiegen. Am Uhlandhof geht es links vorbei und über die Straße Hattenhofen-Zell (K 1421) kommen wir wieder ins Butzbachtal. An der T-Kreuzung gehen wir circa 250 Meter nach rechts und biegen vor der Brücke links ab auf einen Wiesenpfad, circa 200 Meter an der Baumreihe entlang bis zur kleinen, kaum sichtbaren Brücke über den Butzbach. Danach geht es links am Waldrand entlang. Nach dem Waldrand wieder rechts – und nach wenigen Minuten erreicht man den Ausgangspunkt. Einkehrmöglichkeiten gibt es bei den Gartenfreunden und nebenan bei den Kleintierzüchtern (je mit Biergarten). Einkehr-Alternativen sind die urige Gaststätte Sonne in Pliensbach (Abstecher von circa 1,1 Kilometern, zum Schluss nicht über den Butzbach sondern geradeaus weiter) und Gaststätten in Hattenhofen, etwa das Schützenhaus in Richtung Albershausen.erlat/jp

Strecke, Anfahrt, Karte

Circa 12 Kilometer, circa 3 Stunden Wanderzeit.

Anfahrt: Von ES über Hochdorf nach GP-Bezgenriet circa 27 Kilometer.

Empfohlen: Karte Göppingen / Schorndorf, Wandern und Rad fahren, 1:35 000, Landesamt für Geoinformation, 5,20 Euro, www.lgl-bw.de

Weitere Tipps: www.erlebnisregion-schwäbischer-albtrauf.de

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