Will sich ihren olympischen Traum erfüllen: Boxerin Sarah Scheurich. Foto: imago/Norbert Schmidt

Sarah Scheurich hat die Chance, sich als erste deutsche Boxerin für die Olympischen Spiele zu qualifizieren, trotzdem sprechen die Funktionäre ihr jegliche Perspektive ab – weil sie eine mündige Athletin ist?

Schwerin/Stuttgart - Sarah Scheurich (28) ist eine Boxerin, die nicht nur im Ring Haltung zeigt. Sondern auch dann Treffer landet, wenn sie die Handschuhe ausgezogen hat. Immer wieder punktet sie mit wohlüberlegten Worten, kritischen Sätzen, klaren Aussagen. Die Schwerinerin ist eine mündige Athletin – was allerdings nicht allen gefällt. Immer wieder stößt sie bei ihrem Kampf gegen sexualisierte Gewalt, Ungerechtigkeiten oder verkrustete Strukturen auf Widerstand. Nun könnte sie ihr Charakter die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2021 kosten, und sogar ihre Karriere ist bedroht. „Natürlich weiß ich, dass ich im Boxen nicht nur Freunde habe“, sagt Sarah Scheurich, „aber ich kann in den Spiegel schauen. Unter den Funktionären können das sicher nicht alle von sich behaupten.“

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