Ein Gemälde eines Künstlerkollektivs unter der Frankfurter Friedensbrücke zeigt die Porträts der neun Opfer der Anschläge in Hanau Foto: dpa/Andreas Arnold

Vor einem Jahr tötete Tobias R. in Hanau aus rassistischen Motiven neun Menschen. Die Angehörigen der Opfer geben Polizei und Politik eine Mitschuld – auch an der mangelnden Aufklärung des Verbrechens.

Hanau - Newroz Duman hat Mühe, alle abgebrannten Grablichter auf einmal zu fassen. Ein halbes Dutzend der roten Gläser, die am Sockel des Hanauer Brüder-Grimm-Denkmals stehen, stapelt die junge Frau gekonnt auf ihre Arme. Sie blickt auf die Fotos der acht Männer und der einen Frau, unter denen geschrieben steht: „Die Opfer waren keine Fremden.“

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