Spaziergang im Flussbett eines Nebenarms des Paraguy-Rivers in Lambare. Foto: AFP/NORBERTO DUARTE

Die Folgen des Klimawandels sind in Südamerika schon jetzt drastisch zu spüren: Das Trinkwasser wird in Teilen Brasiliens rationiert und die Angst vor einem Blackout steigt.

Brasilia - Sandstürme im brasilianischen Bundesstaat São Paulo, historische Niedrigstände der südamerikanischen Lebensader Rio Paraná: Die anhaltende Dürre hat den Kontinent fest im Griff. Die jüngsten Wetterphänomene „hängen im Allgemeinen mit der Veränderung des Wasserkreislaufs zusammen“, sagt Francis Lacerda, Klimaexpertin vom Agrarinstitut von Pernambuco (IPA). Diese sei auch eine Folge der anhaltenden und jüngst noch einmal zunehmenden Abholzung des Amazonas-Regenwaldes in der Region. Die Regenmenge, die fällt und auf dem Boden bleibt, sei offenbar nicht mehr ausreichend. Dieses Regenwasser ist aber ganz entscheidend, um den Kreislauf im Gleichgewicht zu halten, damit das Wasser in die Atmosphäre zurückgelangt, zu Regenwolken wird und auf die Wälder niederfällt, erklärt Lacerda.

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