Pflege wird für die Bewohner und ihre Angehörigen immer teurer, wenn die Politik nicht bremst. Foto: picture alliance/dpa-tmn/Markus Scholz

Die Pflegebranche treibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an, sein Gesetzesvorhaben zur Reform der Pflegeversicherung rasch zu realisieren – das Fenster dieser Legislaturperiode könnte sich bald schließen, sorgen sie sich.

Stuttgart - Drei Monate ist es her, dass Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn (CDU) seine Eckpunkte für eine Reform der Pflegeversicherung vorgelegt hat. Im Kern sollen die Eigenanteile beim pflegebedingten Aufwand für die Bewohner stationärer Einrichtungen gedeckelt werden. Künftig sollen sie maximal 700 Euro pro Monat für einen Zeitraum von 36 Monaten bezahlen – den Rest tragen die Pflegekassen. Zudem sollen die Pflegekräfte generell besser entlohnt werden, was die Dienstleistungen teurer macht. Außerdem sollten die Länder einen Anteil von 100 Euro an den Investitionskosten der Heime übernehmen.

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