Isabell Werth, hier – noch – auf Weihegold Foto: imago/itgemeyer

Die erfolgreichste Reiterin aller Zeiten muss eine Serie von bitteren Niederlagen hinnehmen – mindestens bis Paris 2024 will sie weiterreiten.

Aachen - Alles hätte so schön sein können. Der letzte Wettkampf für Bella Rose. Womöglich der letzte Sieg dieser eleganten Fuchsstute in der Aachener Soers, dem Wimbledon der Reiter. Am Ende mal wieder die Becker-Faust, danach der Jubel ihrer Fans, Ovationen im Stehen, Blitzlichtgewitter, natürlich Tränen bei ihr und vielen Zuschauern im Dressurstadion, das sie – frei nach Boris Becker – ihr Wohnzimmer nennen darf. Schließlich mehrere Ehrenrunden in der Passage, dem erhabenen Trab, die Zügel in der linken Hand, mit der rechten Hand den Takt für den Applaus gebend. Dann im versammelten, später im starken Galopp – minutenlang großes Gefühlskino, so ganz nach ihrem Geschmack. Mal wieder allein im Rampenlicht, nur sie und ihr Pferd. Mal wieder ganz bei sich sein nach den schmerzhaften Niederlagen der letzten Wochen und Monate, vor allem in Tokio, aber auch kürzlich bei der EM in Hagen.

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