Der Filmemacher Rattanamol Singh aus den USA erkundet in der Dokuserie „Patterns and Contrasts“ urbane Kreativszenen – und ist begeistert von Stuttgarts Subkultur.
Wenn man Rattanamol Singh fragt, ob es etwas gibt, was ihn an Stuttgart nervt, muss der Filmemacher aus Los Angeles lachen. Schließlich hat gerade seine halbstündige Doku über Stuttgarts Kreativszene im Tattoo-Studio Mommy I’m Sorry in der Sophienstraße Premiere gefeiert – ein Film, den er selbst als eine „Liebeserklärung an Stuttgart“ bezeichnet. Und wenn es etwas ist, das er seltsam findet in dieser Stadt, dann ist der Minderwertigkeitskomplex, den man hier zu haben scheint. Denn ständig wird er gefragt, warum er sich entschieden hat, ausgerechnet Stuttgart in seiner Dokuserie „Patterns and Contrasts“ zu porträtieren. „Warum Stuttgart?“, wollen alle von ihm wissen. „Warum nicht?“, lautet seine Standardantwort.
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