Digitales Lernen hat in der Coronapandemie an Bedeutung gewonnen. Foto: dpa/Marijan Murat

Noch immer fehlen an vielen Stuttgarter Schulen stabiles Internet und ausreichend Endgeräte. Bis Ende April 2022 kann die Stadt 30,6 Millionen Euro aus dem Digitalpakt des Bundes abrufen. Doch dafür muss jede Schule einen Medienentwicklungsplan vorlegen.

Stuttgart - Die Coronapandemie und der Fernunterricht haben die Schwachstellen in der IT-Ausstattung der Stuttgarter Schulen überdeutlich offengelegt. Viele Lehrer mussten improvisieren, oft von daheim aus – und ohne übergreifende Plattform. Obwohl der Gemeinderat für die Jahre 2018 bis 2022 für die Digitalisierung der Schulen in der Stadt 23,5 Millionen Euro bewilligt hat, sind gerade mal 32 von 152 Schulen flächendeckend verkabelt, also ans Glasfasernetz angebunden und mit einer ausreichenden Elektroinfrastruktur versorgt. 147 Schulen verfügen nur über mindestens einen WLAN-Access-Point, der dann per Kabel ans Netzwerk angeschlossen werden muss. Doch die Stadt als Schulträger hat die für sie reservierten 30,6 Millionen Euro aus dem Digitalpakt bisher nicht beantragt. Das beobachten die Gemeinderatsfraktionen mit Sorge.

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