In Corona-Zeiten sind viele Kinder auf sich gestellt – mit teils gravierenden sozialen Folgen. Foto: Antti Aimo-Koivisto/Lehtikuva/dp

Der Kampf gegen das tödliche Virus dient einem höchst sozialen Ziel – und bringt zugleich soziale Schattenseiten hervor. Sich um die Benachteiligten zu kümmern, bedarf eines großen Aufwands von Staat, Kirche und Gesellschaft, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - In dieser spaßwütigen Gesellschaft ist die Neigung, sich mit Tod und Leid zu befassen, gering ausgeprägt. Der Umgang mit dem Sterben verunsichert, also wird er vermieden. Schwerkranke und gebrechliche Menschen fühlen sich daher oft alleingelassen mit ihren Ängsten. An diesem Karfreitag müssen wir uns alle mit dem Tod beschäftigten – selbst diejenigen, die mit Jesus am Kreuz nichts anfangen können. Denn all die Zwänge in der Corona-Krise dienen ja nur einem Zweck: dem Tod die Stirn zu bieten.

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