Die Corona-Pandemie erhöht das Defizit des städtischen Klinikums. Foto: dpa/Sebastian Gollnow

Die Corona-Krise ist für die Krankenhäuser eine große finanzielle Belastung. Die Landeshauptstadt greift deshalb ihrem Klinikum kräftig unter die Arme. Auch einige andere städtische Betriebe sollen Hilfen bekommen.

Stuttgart - Die Stadt Stuttgart greift ihrem Klinikum in der Corona-Krise finanziell unter die Arme. Zum Ausgleich von Verlusten durch Ertragsausfälle soll das städtische Großkrankenhaus rund 32,8 Millionen Euro erhalten.

Unter anderem durch die Absage von geplanten Operationen seien die Erlöse aus stationären Leistungen im Klinikum stark zurückgegangen, wird die Entscheidung in einer Vorlage begründet. Auch der Materialaufwand sei in dem Großkrankenhaus durch die Corona-Pandemie sehr gestiegen. Weil in dieser Zeit die Gewinnung von Fachpersonal schwierig sei, habe man wieder mehr teure Leasingkräfte einstellen müssen.

Geld auch für die Veranstaltungsgesellschaft

Zusätzliche Personalkosten fielen dazu noch etwa in den Fieberambulanzen an. Durch die Corona-Pandemie steige somit das bisher im Wirtschaftsplan vorgesehene Jahresdefizit von 12,3 auf rund 45 Millionen Euro.

Auch zwei weitere städtische Tochtergesellschaften erhalten einen Ertragszuschuss. Bis zu 8,4 Millionen Euro soll die Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart erhalten. Die vielen Veranstaltungsabsagen hätten durch Einsparungen nicht kompensiert werden können. Bis zu 400 000 Euro erhält Stuttgart Marketing.

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