90 Hektar Kiefernwald ist bereits gerodet. Der Spatenstich folgt in Kürze. Foto: AFP/Odd Andersen

Tesla will in Berlin-Brandenburg seine erste Großfabrik in Europa bauen und Milliarden investieren. Die Rodungsarbeiten auf dem Gelände in Grünheide sind abgeschlossen, der erste Spatenstich soll bald erfolgen. Doch vieles ist noch unklar.

Grünheide - Die Siedlungen ringsum tragen Namen wie Jägerbude, Mönchwinkel oder Karutzhöhe. Ein letzter Tritt in die Pedale, und man befindet sich auf einer kleinen Brücke über dem Berliner Autobahnring. Unten dröhnt der Verkehr. Hinter der Brücke erstreckte sich bis vor wenigen Wochen ein geschlossener Kiefernwald. Jetzt fehlen 90 Hektar davon. Holzfäller haben mit ihren Maschinen in kürzester Zeit eine gigantische Freifläche in den Wald gefräst. Auch Klagen von Umweltverbänden konnten die Rodungsarbeiten nicht stoppen. Auf der Fläche soll bald etwas Großes entstehen. Wenn man so will, hält die Globalisierung gerade Einzug ins beschauliche Umland der deutschen Hauptstadt. Ob das gut ist oder schlecht, darüber streiten die Leute hier.

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