Lese- und Bücherorte haben einen ganz besonderen Reiz. Vor allem in Antiquariaten findet man fast immer etwas, was man gar nicht gesucht hat – und betritt eine abgeschottete Welt.
Lassen Sie mich in Kaffeehäusern beginnen. Ich habe nichts gegen Teetrinker. Das sind feine, gebildete Menschen, oftmals mit einem Hang, sich den spirituellen Dingen des Lebens gegenüber zu öffnen. Als Kaffee trinkender Mann galt es, sich, zumindest während meiner Tübinger Studentenzeit in den frühen 1980er Jahren, sensibel zu geben und nicht von vornherein über jene reizvollen Kommilitoninnen abzulästern, die ihre Bude mit Räucherstäbchen aromatisierten und gedankenverloren friesische Kandisstückchen in ihren Tee versenkten.
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