Eine syrische Familie auf der Flucht – wohin sollen sie noch ziehen? Foto: dpa/Ugur Can

Im Nordwesten Syriens spielt sich eine humanitäre Katastrophe ab. Appelle an die Kriegstreiber in Damaskus, Moskau und Ankara reichen nicht mehr aus. Der Westen muss handeln – notfalls mit wirtschaftlichem Druck, meint Matthias Schiermeyer.

Stuttgart - Die sich anbahnende Corona-Pandemie ist auch für jene Menschen eine Hiobsbotschaft, die davon – gerade wegen ihres isolierten Elends – nicht betroffen sind: Das Schicksal der bombardierten und heimatlosen Syrer ist von der weltweiten Erregungswelle der Masseninfektion überrollt worden. Im Nordwesten Syriens spielt sich derzeit eine neue humanitäre Katastrophe ab. Doch die Weltgemeinschaft ist dieses Bürgerkriegs anscheinend müde geworden – sie hat eben gerade andere Sorgen.

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