Bei seinem Amtsantritt im September 2019 ist Fritz Keller mit viel Enthusiasmus angetreten und wollte die Gräben im größten deutschen Sportverband verkleinern. Foto: AFP

Krise beim Deutschen Fußballbund: Präsident Fritz Keller steht nach einem Nazivergleich vor dem Rücktritt – doch die Probleme liegen viel tiefer.

Frankfurt - Akkurat hängt das Sakko über dem Stuhl, vor ihm stehen Brötchen, Kaffee, Joghurt und ein Ei. Dieses Bild vom allein frühstückenden Fritz Keller entstand am Wochenende in einem Hotel in Potsdam am Templiner See, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) blickt ins Leere. Der Schnappschuss auf der Zielgerade seiner Amtszeit fügt sich in die Sequenz beim Start. Unvergessen, wie der gerade zum Chef des größten deutschen Sportverbandes ernannte Gastronom vom Kaiserstuhl auf der Bühne der Frankfurter Messe mit einem Blumenstrauß in der Hand herumlief und fragte: „Wo soll ich denn hin?“ Das war am 27. September 2019, als auf dem DFB-Bundestag 257 Delegierte nach einem einstimmigen Votum aufmunternden Applaus spendeten.

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