Die Achter-Besatzung mit Steuermann Sauer, Weissenfeld, Follert, Roggensack, Johannesen, Schneider Jaschick, Schmidt und Schlagmann Ocik (v. li.) Foto: imago /Laci Perenyi

Das Flaggschiff des deutschen Ruderverbandes enttäuscht bei der EM als Vierter, was Steuermann Martin Sauer zu Kritik und deutlichen Worten reizt. Den Bundestrainern gefällt das nicht.

Stuttgart - Wenn die deutsche Fußball-Nationalmannschaft als Titelverteidiger bei der Weltmeisterschaft 2018 in der Vorrunde recht widerstandslos ausscheidet, dann geht ein gewaltiges Beben durch die Sportrepublik Deutschland. Wenn bei der Ruder-EM der Deutschland-Achter im Finale keine Medaille gewinnt, obwohl er diesen Titel acht Mal in Folge geholt hat, dann zittert in der Bundesrepublik zwar nicht der Boden, aber es schwappt eine durchaus bemerkenswerte Woge der Entrüstung über die Dämme. „Die gesamte Vorbereitung für dieses Ereignis war eine ziemlich amateurhafte Veranstaltung. Dann kriegst du halt den Arsch voll“, polterte Steuermann Martin Sauer in Richtung des Deutschen Ruderverbands (DRV). „So einfach ist es.“

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