Auf Halbmast? Regenbogenfahne vor kirchlichem Hintergrund. Foto: dpa/Oliver Berg

Der Vatikan veröffentlich ein Schreiben, in dem die Segnung für homosexuelle Paare verboten wird. Damit bremst Rom den Synodalen Weg in Deutschland aus, kommentiert unser Autor Paul Kreiner.

München - Eine Frage, zwei Antworten. „Darf die katholische Kirche homosexuelle Partnerschaften segnen?“ Das wollte der Limburger Bischof Georg Bätzing von 38 Theologinnen und Theologen wissen. 32 antworteten mit Ja. „Darf die Kirche homosexuelle Partnerschaften segnen?“ fragte die vatikanische Glaubenskongregation sich selbst – und antwortet mit einem klaren: Nein. Mehr Gegensatz lässt sich nicht denken. In dem Schreiben, das Anfang dieser Woche veröffentlicht wurde, greift Rom gar zu jener Formulierung, die Papst Johannes Paul II. beim Verbot der Frauenpriesterweihe 1994 gebraucht hat: Die Kirche habe dazu „keine Vollmacht“. Will in fast schon dogmatischer Weise sagen: Evangelium und Lehre geben das niemals her. Schluss der Debatte.

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